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Passives Einkommen durch Peer-to-Peer-Kredite – Das sollten Anleger wissen

Passives Einkommen durch Peer-to-Peer-Kredite
P2P-Kredite: Passives Einkommen durch Peer-to-Peer-Kredite // Bild von Nattanan Kanchanaprat auf Pixabay

P2P-Kredite: Klassische Anlagemethoden bieten heutzutage aufgrund der niedrigen Zinssätze kaum mehr Rendite – ganz im Gegenteil: Zum Teil können die Zinsen auf Bankeinlagen nicht einmal mehr die Inflation abdecken und werden dadurch langfristig zum Minusgeschäft. Anleger, die mehr aus ihrem Kapital herausholen möchten, müssen also umdenken. Dabei fällt die Wahl oft auf den Aktienhandel oder auch auf Krypto-Investitionen. Aber auch P2P-Kredite werden für Investoren immer attraktiver. So kann man durch Kredite ohne Bank Geld verdienen.

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Wie P2P-Kredite funktionieren

Es gibt Verbraucher, die zum Beispiel wegen einem negativen Eintrag bei der Schufa oder auch aufgrund ihrer Selbstständigkeit keinen gewöhnlichen Bankkredit bewilligt bekommen. Für sie bleibt häufig nur die Option, private Kredite in Anspruch zu nehmen, also Geld von Gläubigern zu borgen, die als Privatpersonen agieren.

Um mit der privaten Kreditvergabe Geld verdienen zu können, ist die Wahl seriöser P2P Plattformen das A und O. Diese Plattformen dienen als Schnittstelle zwischen potenziellen Schuldnern und Gläubigern. Verbraucher, die Geld benötigen, fragen ein entsprechendes Darlehen an und erhalten daraufhin ein Angebot für ihren gewünschten Konsumkredit.

Je nach Plattform können Anleger dann einen kompletten Kredit vergeben oder sich Anteile an einem vergebenen Kredit sichern. Durch die Zinsen, die im Laufe der Tilgung vom Kreditnehmer bezahlt werden, können sie passiv Geld verdienen.

So viel kann man durch die Kredit-Investition verdienen

Die Zinsen für Konsumkredite liegen deutlich höher als die Zinssätze für Baukredite. Verbraucher, die von der Bank keinen Kredit gewährt bekommen, aber dennoch dringend Kapital benötigen, sind meist bereit dazu, einen höheren Sollzins in Kauf zu nehmen. Deshalb liegen die Zinsen für P2P-Kredite in der Regel höher als es bei einer Bank der Fall wäre.

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Zinssätze zwischen 2% und 8% sind dabei bei vielen Plattformen Standard. Bei manchen Plattformen und durch gewisse Parameter lassen sich sogar Zinssätze von 10% oder 20% erwirtschaften. Im Klartext bedeutet das, dass Kredit-Anleger bei einer Investition von 1.000€ je nach Laufzeit gutes Geld verdienen können. Dabei erhalten sie neben der Rendite selbstverständlich auch das investierte Kapital zurück – ein gut gesicherter PC sollte Grundvoraussetzung sein.

Einen guten und überschaubaren Vergleich der aktuellen Renditen und P2P-Kredite findet ihr hier: P2P Plattformen Vergleich

Win-Win-Situation für Anleger und Kreditnehmer

Mit Renditen zwischen 2% und 20% performen Peer-to-Peer-Investitionen deutlich besser als herkömmliche Bankeinlagen. Anleger, die regelmäßig derartige Kredite vergeben oder Anteile an Krediten erwerben, können ihrem Kapital also zu mehr Wachstum verhelfen. Auf der anderen Seite stehen die Kreditnehmer: Diese erhalten auf unbürokratische Art und Weise einen Kredit, wenn die Kreditvergabe durch die Bank nicht möglich ist.

Doch es gibt auch Risiken

Bei Investitionen stehen Risiko und Rendite eigentlich immer in einem kausalen Zusammenhang zueinander: Je höher die mögliche Rendite, desto höher ist normalerweise auch das Risiko. Und dieses besteht auch bei Investitionen in Kredite von Peer zu Peer. Um als P2P Anleger dauerhaft erfolgreich zu bleiben, muss man dieses Risiko kennen und versuchen, es bestmöglich zu reduzieren.

Ausfallrisiko

Es kann passieren, dass ein Kreditnehmer das P2P Darlehen nicht mehr bedienen kann oder will. In solch einem Fall spricht man von einem Ausfall der Tilgung. Passiert das, verliert der Investor nicht nur einen Teil seines Investitionskapitals, sondern muss auch auf die Rendite verzichten.

Statistisch gesehen sind Ausfälle nicht sehr häufig. Je öfter ein Anleger also in P2P-Kredite investiert, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit, von einem Ausfall betroffen zu sein. Kennt ein Investor dieses Risiko, wird die Investition berechenbarer.

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Fehleinschätzung von Bonität

Der Grund, warum Banken bei Kreditanfragen den Schufa-Score anfordern, ist es, dass dieser eindeutige Rückschlüsse auf die Bonität der anfragenden Person zulässt. Bei P2P-Krediten sieht das anders aus: Die Plattform muss auf andere Art und Weise versuchen, Aussagen über die Bonität ihrer Anfrager zu treffen. Weil das P2P-Konzept noch relativ jung ist und potenzielle Kreditnehmer bei einer bloßen Selbstauskunft auf lügen könnten, kann es passieren, dass das tatsächlich Ausfallrisiko höher liegt als das statistische Ausfallrisiko.

Dieses Risiko kann man vor allem durch die Wahl der Plattform reduzieren: Je seriöser eine Plattform arbeitet, je intensiver sie Anfragen überprüft und je detaillierter sie Kreditprojekte beschreibt, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit größerer Diskrepanzen. Wer die Risiken kennt und entsprechend investiert, kann gut von der P2P-Kredit-Investition profitieren.

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