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Nach USA jetzt auch die EU gegen Bitcoin Verbot

Bitcoin Verbot
Bitcoin Verbot // Bild von Petre Barlea auf Pixabay

Das Kryptowährungen immer weiter auf dem Vormarsch sind ist kein Geheimnis, das ihr Umweltbilanz allerdings auch nicht sonderlich rosig, sondern wie im Fall von Bitcoin eher Tiefschwarzer, klebriger Teer ist, ist auch bekannt. Auch wenn es derzeit nicht nachvollziehbar ist, wieviel CO2 Ausstoß durch Bitcoin Verarbeitungen wirklich entsteht, ist klar es ist sehr viel, alleine weil eine einzelne Bitcoin Transaktion bereits so viel Strom verbraucht wie durchschnittlicher Europäischer Haushalt in einem Quartal. Gerade im Zuge von Umweltabkommen, Dekarbonisierungsmaßnahmen und allgemein im Hinblick auf die Zukunft wäre ein Verbot von Kryptowährungen nach dem Proof of Work Verfahren, wie es der Bitcoin einsetzt nur logisch und ein wünschenswerter Schritt in die Richtige Richtung.

Nachdem nun US Präsident Joe Biden in der Nacht vom 9.3.22 auf den 10.3.22 ein Dekret erlassen hatte, das besagt das die US Finanzbehörden zu prüfen haben, wie sich Kryptowährungen ins aktuelle US Finanzsystem integrieren lassen und wie hoch der Risiko -/-Nutzen Effekt davon sei, gab es einen großen Aufschwung in der Kryptoszene. Teilweise konnte der Bitcoin über diese Quasiabsage eines Bitcoin Verbots mehr als 10% zulegen. Diese schlagartige Steigerung ließ sich allerdings bei der EU Entscheidung, am 14.03.22, bisher nicht wiederfinden (Quelle: BTC Echo).

Die aktuelle Gesetzesvorlage #Mica konnte im EU Parlament allerdings keinerlei Mehrheit finden mit 30 zu 23 Stimmen wurde der Vorschlag abgelehnt. Es gab dazu 6 Enthaltungen. Damit ist der Weg frei für eine Aufnahme von Kryptowährungen in die EU Wirtschaftstaxonomie und frei für entsprechende Regelungen. Hier werden wir vermutlich in den kommenden Monaten noch eine Menge zu hören bekommen, denn klassische Krypto Händler wie Bitcoin Buyer (Hier geht’s zu bitcoin buyer offizielle Seite) , die bereits heute überall und 24/7 verfügbar sind, werden damit rechtssicherheit bekommen.

Natürlich werden entsprechende Regelungen gefunden werden müssen, die den Handel mit Kryptowährungen und ihre Verwendung in der Zukunft regulieren müssen, aber dafür ist nun die EU Kommission verantwortlich. Von dieser Stelle aus wird die Aufnahme von Kryptowährungen auch in den EU Zahlungsverkehr in Zukunft geregelt werden. Aber was bedeutet das nun für den Endverbraucher und Unternehmer?

Das Proof-of-Work Verfahren das bei Kryptowährungen wie dem Bitcoin und Ethereum zum Einsatz kommt ist ein vor allem Energieintensives kryptografisches Verfahren. Durch die dezentralisierte Lagerung der kompletten Daten in einer öffentlichen Datenbank, die zwar verschlüsselt, aber jedem zugänglich ist, wird eine enorme Datensicherheit und Fälschungssicherheit ermöglicht. Dieses Prinzip kann auf vielen Ebenen eingesetzt werden und kann durch spezielle Hardware optimiert werden. So können große Mengen Daten einer breiten Masse zugänglich gemacht werden, ohne das die Daten in falsche Hände geraten könnten. Selbst aktuelle Quantencomputer bräuchten mehrere Zehntausend Jahre um eine derzeitige Bitcoin Transaktion knacken zu können.

Der derzeit stärkste Quantencomputer arbeitet mit 127 Quantenbit, es wären aber laut britischen Forschern 317 Millionen bis 1,9 Miliarden Quantenbit notwendig um die Verschlüsslung zu knacken (Quelle: T3n) Damit bietet sich die Möglichkeit Daten, wie eine digitale Identität, Führerscheine, Lizenzen, Patientenakten, Finanzdaten und vieles mehr über die Blockchain genauso sicher abzulegen wie Bitcoin. Damit hätten zum Beispiel Ärzte die Möglichkeit innerhalb von wenigen Augenblicken die Krankenakte eines Patienten vorliegen zu haben, der gerade aus einem Unfallwrack gezogen wurde.

Dem Einsatz der Blockchain Technologie ist damit keine Grenze mehr gesetzt und auch der Handel mit Krypto Assets kann in Zukunft in eine neue Richtung gehen. Vielleicht werden wir noch erleben das sich eine stabile Kryptowährung etablieren kann, die als Zahlungsmittel herhalten kann. Vielleicht wird sie den Euro nicht ersetzen, aber vielleicht wird es in Zukunft möglich sein mit Krypto Assets mehr zu tun als nur zu spekulieren und zu hoffen das man reich werden kann. Die Zukunft ist auf jeden Fall erst einmal gesichert. Jetzt müssen sich nur noch alle Parteien, sprich EU und Krypto-Szene entsprechend einigen um einen Konsens zu finden auf dem eine Zusammenarbeit möglich ist. Vielleicht können dir dann bald bei der Sparkasse in einen Deka-Krypto-Fond investieren. Die Möglichkeiten sollten auf jeden Fall da sein.

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